Sat Jan. 22, 2011
20:30

Gerd Hermann Ortler Orchestra „Hermannology“ (A)

Clemens Salesny, Felician Honsig-Erlenburg, Sebastian Gille, Christoph Pepe Auer, Fabian Rucker: reeds
Tobias Weidinger, Mario Stuhlhofer, Aneel Soomary, Lorenz Raab, Martin Eberle: trumpet
Josef Reif: french horn
Dominik Stöger, Robert Bachner, Mark Gaal, Ed Partyka: trombone
Christoph Gigler: tuba
Veronika Schicho: vocals
Raphal Meinhardt: vibraphone, marimba
Peter Rom: guitar
Mike Tiefenbacher: piano
Matthias Pichler: bass
Herbert Pirker: drums
Gerd Hermann Ortler: conductor

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Es freut mich sehr, hiermit das erste Konzert der 6-teiligen Stageband-Reihe anzukündigen. Bis Juni werde ich mit dem GHO Orchestra monatlich im Porgy auftreten und drei von mir komponierte Konzertprogramme für verschiedene Besetzungen aufführen. Daher wird sich das GHO Orchestra ausgehend von der Formation des Jazzorchesters je nach Konzertprogramm verändern und sich dabei sogar in Zusammenarbeit mit dem Koehne String Quartet in ein Kammer-Ensemble transformieren. Die Vielfalt der musikalischen Stile und die Zusammenführung von Musikern verschiedener Genres ist die Grundlage dieses Projektes. Als Komponist der jüngeren Generation sehe ich es als meine Aufgabe, aufbauend auf die Tradition, künstliche stilistische Einschränkungen durch eine genreübergreifende Tonsprache aufzuheben und Musik vom Druck der zwanghaften Einordnung los zu lösen. Denn die künstlerische Qualität sollte der wahre Maßstab sein. Warum soll es wichtig sein, ob ein Stück der Klassik, dem Jazz oder dem Kunstpfeifen zuzuordnen ist? Diese Frage ist höchstens für die Einteilung der Regale in einem CD-Geschäft relevant und diese Läden werden immer weniger. Nichts desto trotz haben wir unerschrocken mitten in der Krise mein Konzertprogramm „Hermannology“ als CD aufgenommen. Ich hoffe inständig, dass diese bis zum 22. Jänner fix und fertig für die Präsentation bereit stehen wird, denn da wird „Hermannology“ vom GHO Orchestra im Porgy aufgeführt werden. Das Programm besteht aus musikalischen Kurzgeschichten. Der Klangkörper des Jazzorchesters wird durch Tuba, Horn, Gesang und Schlagwerk erweitert und erinnert nur selten an den „klassischen“ Big Band-Sound. Dabei wird die Palette an Klangfarben voll ausgeschöpft – das Energiepotential einer derartigen Formation kommt genau so zur Geltung wie fragile Passagen, die Raum schaffen. Ich wünsche uns allen eine gute gemeinsame musikalische Zeit und freue mich schon darauf, mit dem GHO Orchestra für sechs Monate eine Konstante im Porgy & Bess zu sein. (Gerd Hermann Ortler)