So 15. November 2026
20:30

Emiliano Sampaio Meretrio & Heinrich von Kalnein (BRA/A/D)

Emiliano Sampaio: guitar, trombone
Heinrich von Kalnein: alto saxophone, flute
Gustavo Boni: bass
Luis André de Oliveira: drums, percussion

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2015 traf das brasilianische Meretrio erstmals auf Heinrich von Kalnein. Der deutsche Saxophonist und Flötist zählt zu den großen Namen der europäischen Jazzszene – nicht nur als renommierter Instrumentalist, sondern auch als langjähriger Co-Leader der bekannten JBBG – Jazz Bigband Graz sowie als jahrzehntelanger Professor an der Kunstuniversität Graz, der ersten Jazzuniversität Europas.

2016 war Heinrich erstmals auf zwei Tracks des ersten in Europa aufgenommenen Meretrio-Albums Obvío zu hören. Das Album erhielt vom US-amerikanischen DownBeat Magazin vier Sterne und wurde in die Liste der besten Alben des Jahres aufgenommen.

2019 erschien ihr erstes gemeinsames Album Passagem, aufgenommen in den berühmten Bauer Studios – dem Studio, in dem viele Klassiker der Jazzgeschichte entstanden sind. Für diese Produktion schrieb das Quartett überwiegend Eigenkompositionen, die sich durch filigrane rhythmische Lebendigkeit und eindringliche Melodien auszeichnen. Eine Ausnahme bildete Antonio Carlos Jobims Retrato em Branco e Preto, das von den vier Musikern in einer Interpretation dargeboten wurde, die der berühmten Version von Sängerin Elis Regina absolut ebenbürtig ist.

2022 brachte das Quartett seine Musik erstmals nach Australien, wo es auf den größten Festivals des Landes auftrat – unter anderem beim Melbourne International Jazz Festival, Wangaratta Jazz Festival und Perth International Jazz Festival.

2023 veröffentlichten die vier Musiker ihr erstes Livealbum, aufgenommen im Rahmen einer Clubtour im Basler „The Bird’s Eye“. Hier präsentierte sich Emiliano Sampaio erstmals nicht nur als Weltklassegitarrist, sondern auch als Posaunist.

Angela Ballhorn schrieb im deutschen JAZZTHETIK Magazin stellvertretend für viele: „…energiegeladen, mitreißend und inspiriert. Leichte brasilianische Rhythmen mit scheinbar mühelos fließenden Melodien und flirrenden Solospots. Eine ausgewogene Mischung, immer voller Überraschungen und vor allem in lyrischen Passagen ansprechend.“