Nedjim Bouizzoul: vocals, guitar
Tarek Maaroufi: percussions
Florent Hinschberger: trumpet
Auf dem Weg ins Exil findet Labess seine musikalische Identität – vielstimmig, frei, lebendig. Genährt von seinen algerischen Wurzeln und dem weiten Lebensweg des Künstlers Nedjim Bouizzoul. Labess ist eine Reise, die in Algier beginnt, im beliebten Viertel Hussein-Dey. Dort wächst der Musiker auf, gewiegt vom traditionellen Chaâbi der „großen Brüder“ der Musikszene.
Mit 18 Jahren migriert er gemeinsam mit seiner Mutter und seinen Schwestern nach Québec. Er spielt auf der Straße, um sich sein Essen zu verdienen. Die Reise geht weiter – nach Kolumbien, wo er zwei Jahre lebt, und später nach Europa. Seine Musik ist offen für die Welt: afrikanische Rhythmen, Gypsy-Rumba, Flamenco. Der Chaâbi bleibt stets präsent, ebenso die Frage „Wer bin ich?“, auf die Nedjim antwortet: „Ein bisschen von jedem Land, das ich durchquere, ein bisschen von jedem Musiker, dem ich begegne.“
Der Autodidakt versteht sich als Straßenmusiker - und das bis heute. Nach zwanzig Jahren, fünf Alben und Auftritten auf internationalen Bühnen ist diese Haltung spürbar geblieben. Das aktuelle Album Dima Libre (2024), „für immer frei“, ist ein leidenschaftliches Bekenntnis zu Freiheit, Widerstand und Lebensfreude. (Pressetext)
Eine Veranstaltung von Salam Music
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