Thu Nov. 5, 2020
19:00

postponed !

© Mario Lang Karikatur von Maroine Dib

Lesung mit Musik:
Bodo Hell: Rezitation
Hirsch Fisch
Norbert Trummer: Stimme und Ukulele
Johnny Schwimmer (Klaus Tschabitzer): Stimme, Dobro und Banjo
Freude-Quartett:
Christoph Kögler & Julia Moser: Violinen
Stefanie Wolff: Viola, Johannes Fuchs: Violoncello

Sorry this part has no English translation

• Das Freude-Quartett ist in der Wiener Berggasse vis-à-vis von Sigmund Freuds ehemaliger Ordination beheimatet. Sein Repertoire umfasst Werke von Bachs "Kunst der Fuge" und eigenen Arrangements Alter Musik bis zur Moderne. (Pressetext)

• Bodo Hell ist wohl wie kein anderer Wort-, Schrift- und Zeichensetzer als aufmerksamer Chronist ein höchst verantwortet agierender Zeitzeuge der (nicht nur heimischen) Kunstszene. Nicht nur in seinen diversen interdisziplinären Projekten in Zusammenarbeit mit den unterschiedlichsten Kunstschaffenden spiegelt sich sein Interesse, seine Neugier, sein Staunen als Sehnsucht nach Wissen um das Nebendir, um den Anderen, um das Fremde. In diesem Sinne sei an dieser Stelle nochmals der Hinweis auf auf eine einzigartige Publikation & Dokumentation des wirkmächtigen Literaten gestattet: die den sinnlich erfahrbaren Tatsachen verpflichtete und im verdienstvollen »Verlag Bibliothek der Provinz / Edition Seidengasse« verlegte:

Kunstschrift: Verni-Midi-Finissagen (ISBN: 978-3-99028-186-4)

Zum Beispiel.
Auch über den Zeichner Norbert Trummer ist dort Wesentliches nachzulesen.
Gibt es doch gemeinsame Arbeiten:

Matri Mitram: Engelsgespräche/Bildersturm (ISBN: 978-3-99028-428-5)

Zum Beispiel.
»Bücher gab es schon vor der Erfindung des Buchdrucks, auch wenn sie zunächst die Form von Rollen hatten und erst allmählich zu dem wurden, was wir heute kennen.
Das Buch, in welcher Form auch immer, hat der Schrift erlaubt, sich zu personalisieren: Es enthält eine Portion von kollektivem Gedächtnis, die jedoch unter einem persönlichen Gesichtspunkt ausgewählt worden ist.«
Umberto Ecco definiert Bodo Hells diverse Kunstschrift(en) scharfsinnig kontrapunktgenau.
Zur Ergötzung des Gemütes, zur Überprüfung Ihres persönlichen Sichtfeldes, zur kollektiven Erbauung…: Herzlich Willkommen!

(Renald Deppe)