Ariana Hernandez Vera / Oskar Haag / Schmack / Kandinsky Quartet
Kandinsky Quartet
Hannah Kandinsky, Israel Gutiérrez Vildosola: violin
Ignazio Alayza: viola
Antonio Gervilla Díaz: cello
Schmack
Patrick Pillichshammer: drums
Tobias Wöhrer: bass
Philipp Wohofsky: keyboards
Andi Holler: tenor saxophone
Anika Ariana Hernández Vera: piano
Oskar Haag: vocals, guitar
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Kandinsky Quartet
Das 2020 in Wien gegründete Kandinsky Quartet steht für packende Interpretationen, ein waches Gespür für Klangfarben und unbändige Spielfreude. Mit einem feinen Sinn für Nuancen und einem tiefen musikalischen Instinkt loten die vier Ausnahmetalente das Streichquartettrepertoire völlig neu aus. Neben klassischer Eleganz zeigt das Quartett vor allem bei zeitgenössischen Werken Mut zur radikalen Dynamik. Die technische Perfektion bildet das Fundament für packende musikalische Erzählungen der ausgewählten Werke. Die vier Musikerinnen und Musiker vereinen vier starke künstlerische Charaktere zu einem stimmigen und mitreißenden Gesamtkunstwerk.
Schmack zählt zu jenen Formationen, die sich konsequent jeder eindeutigen Zuordnung entziehen. Das Quartett aus Linz und Wien verbindet die Energie von Groove und Funk mit der Offenheit des Jazz, streift Pop, Rock und Fusion und entwickelt daraus einen unverwechselbaren Bandsound. Treibende Rhythmen treffen auf raffinierte Verästelungen, markante Melodien auf überraschende Wendungen und klangliche Abenteuerlust. Trotz aller stilistischen Vielfalt wirkt die Musik nie beliebig, sondern entfaltet eine bemerkenswerte Geschlossenheit. Bereits auf dem selbstbetitelten Debütalbum (2019) zeigte Schmack seine Vorliebe für dynamische Spannungsbögen, mit dem zweiten Album „In Love“ (2024) wurde dieser Ansatz weiter geschärft. Die Stücke gewinnen an Tiefe, lassen Raum für ausufernde Entwicklungen und verbinden Virtuosität mit unmittelbarer Zugänglichkeit. Live entfaltet die Band ihre ganze Stärke und begeistert mit einer Mischung aus Präzision, Spielfreude und mitreißender Intensität.
Ariana Hernández Vera
Die Pianistin und Komponistin Ariana Hernández Vera ist eine der aufregendsten jungen Künstlerinnen der zeitgenössischen Musikszene in Österreich. Die in Mexiko geborene und in Linz lebende Musikerin bespielt weltweit renommierte Avantgarde – Festivals. In ihren Arbeiten verknüpft sie die klassische Klaviertradition mit experimentellen, modernen Strömungen und eigenen zukunftsweisenden Kompositionen. Ihre Musik ist eine Einladung in unentdeckte Klanglandschaften. Als Pianistin und Komponistin verbindet sie technologische Innovationen – wie Multimedia-Elemente und Spielzeugklaviere – mit der rohen emotionalen Kraft des klassischen Flügels. Geprägt durch internationale Stationen wie das impuls Festival in Österreich, die Festspillene i Bergen in Norwegen oder das Time of Music Festival in Finnland, bringt sie eine globale, kompromisslos moderne Perspektive auf die Bühne. Ariana Hernández Vera präsentiert eine faszinierende Symbiose aus virtuosem Klavierspiel, zukunftsweisender Komposition und facettenreicher Interpretation.
Oskar Haag
Mit gerade einmal 20 Jahren zählt Oskar Haag zu den markantesten jungen Stimmen der österreichischen Popmusik. Seit seinem vielbeachteten Soloauftritt beim Popfest Wien 2021, zu dem er nur drei Jahre später als Headliner zurückkehrte, verläuft seine Karriere in bemerkenswertem Tempo. Sein Debütalbum Teenage Lullabies erreichte Platz 6 der österreichischen Albumcharts, mehrere Singles stürmten die FM4-Charts auf Platz 1, zudem gründete er mit Lullaby Records sein eigenes Label. 2023 wurde Haag als jüngster Künstler der Geschichte mit dem FM4 Amadeus Austrian Music Award ausgezeichnet, 2024 folgte die Nominierung als Alternative Act of the Year. Internationale Festivalauftritte – darunter Eurosonic, The Great Escape, Reeperbahn Festival und Sziget – sowie Supportshows für Birdy, Tocotronic und AVEC unterstreichen seine wachsende internationale Präsenz. Parallel dazu arbeitet Haag erfolgreich als Schauspieler für Bühne und Film. Von der Nebenrolle in Mit einem Tiger schlafen ging es weiter zur Hauptrolle in Mila/Marija. Mit der intimen EP Field of Love und dem im September 2026 veröffentlichten Doppelalbum Lost Cause entwickelt er seinen unverwechselbaren musikalischen Kosmos konsequent weiter.
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