So 11. September 2022
20:30

Fernando Paiva 'O tempo e o vento' (BRA/A/IL/LT)

Fernando Paiva: drums, percussion, voice
Bertl Mayer: harp
Bernhard Wiesinger: tenor, soprano saxophone
Elias Meiri: piano, keyboards, voice, percussion
Egle Petrosiute: voice
Matheus Nicolaiewsky: bass

Wir starten ca. 1/2 h vor Konzertbeginn den Live-Stream (Real-Time, nach Konzertende nicht mehr abrufbar!). Durch Klicken auf "Zum Livestream" öffnet sich ein Fenster, wo Sie kostenlos und ohne irgendeine Registrierung das Konzert miterleben können. Wir ersuchen Sie aber, dieses Projekt über "Pay as you wish" zu unterstützen. Vielen Dank & Willkommen im realen & virtuellen Club!

Fernando Paivas Komposition „O tempo e o vento“ („Die Zeit und der Wind“), die auch zum Titel seines Projekts wurde, ist eine Hommage an den südbrasilianischen Schriftsteller Érico Veríssimo. Auch in Bezug auf seine Musikerkarriere sieht er hier einen starken Bezug: „‚O tempo e o vento‘ bedeutet meine Suche nach Vollkommenheit. Sowohl die Komposition als auch das Gesamtprojekt stellen eine Rückblende dar auf meine Wanderung durch die Zeit in der Heimat der Gaúchos, die auch meine Heimat ist. Die melodische Inspiration fand ich in der Chacarera, in der Milonga und im Doblo. Mein Bestreben nach ästhetischer Perfektion fand ich in den erzeugten Bildern aus Veríssimos Literatur.“

In „Pra cima deles“, einer afrikanischen Suite, begegnen sich Blues, Jazz und afrobrasilianische Rhythmen – bereits im Intro wird diese Synthese deutlich. In der Weiterführung entfaltet sich die afrikanische Basis, der europäische Jazz im Saxophon, eine Art Mantra in den Vocals; die Mundharmonika leitet die Überbrückung zu einem klassischen Moment ein, der uns Zuhörer:innen einlädt, diese vielseitige Musik in uns nachwirken zu lassen.

In diesem Konzert werden die verschiedenen Stationen von Paivas musikalischer Wanderung vorgestellt, seien es die geographischen (Brasilien, USA, Indien, Türkei, Europa), seien es die menschlichen Begegnungen. Es finden sich Hommagen an Charlie Chaplin, Ennio Morricone, aber auch an Joe Zawinul, mit dessen Band Syndicate Paiva zusammengearbeitet hat. (Pressetext)