So 27. Februar 2022
20:30

Chrysta Bell (USA)

Chrysta Bell: vocals
Jennifer P. Fraser: bass, vocals
Jon Sanchez: guitar
Christopher Smart: keyboards

Dreamy and torrid, smoky and tortured, [she] performed with grinding finesse... (Rolling Stone)
Rhythms are designed to ensnare, and Bell’s voice always sounds as if it’s emerging from smoke. (The Los Angeles Times)
It’s like a nightclub act from a shadow dimension, one that’s glamorous and sexy but also on the cusp of cosmic chaos. (Wall Street Journal)
Chrystabell looks like a dream and Chrystabell Sings like a dream. And the dream is coming true. (David Lynch)

Mysteriös, sinnlich und verträumt: Mit Chrysta Bell hat sich David Lynch seine Vorstellung der perfekten Femme Fatale in der Realität erschaffen. Der Meister schwärmt: "Sie sieht aus wie ein Traum, sie singt wie ein Traum, der Traum wird wahr".

David Lynchs Vorliebe für die klassische Femme Fatale dürfte keinem Kenner seiner surrealistischen Meisterwerke entgangen sein. Auch musikalisch verlässt sich Mr. Twin Peaks auf einen ganz bestimmten Typ: Gehauchter Frauengesang zu abgründiger Atmosphäre. Nach seiner Stammhaucherin Julee Cruise (höre Twin Peaks) und der Liaison mit Lykke Li auf seinem letzten Soloalbum präsentiert Lynch nun eine neue Schönheit mit gesegneter Stimme: Chrysta Bell.

Die Muse, die schon seit „Inland Empire“ mit Lynch zusammen arbeitet, passt mit ihren roten Haaren, verruchten Augen-Makeup auf engelsgleichem Gesicht und der Model-Figur perfekt ins Lynche Beuteschema. „Sie sieht aus wie ein Traum, sie singt wie ein Traum, der Traum wird wahr“, schwärmt Lynch. Und ließ ihr die Musik für das Debüt von Badalamenti-Nachfolger und Filmkomponisten Dean Hurley auf den zarten Leib schneidern. (...) (Pressetext)

Wer die dritte Staffel von David Lynchs Kultserie «Twin Peaks» von 2017 gesehen hat, wird sich an die von Chrysta Bell gespielte Special Agent Tammy Preston an der Seite von David Lynch – der höchstpersönlich den FBI Deputy Director mimt – erinnern. Und an das gehässige «Fuck you, Tammy!» welches ihr von Diane (gespielt von Lynchs Lieblingsschauspielerin Laura Dern) wiederholt entgegen geschleudert wird.

Möglicherweise wissen aber die wenigsten, dass Chrysta Bell schon Jahre davor als Musikerin aktiv war und Platten veröffentlichte. Als David Lynch sie live gesehen hat war er so begeistert, dass er mit ihr zusammen ein ganzes Album produzierte («This Train» von 2011). Das macht auch Sinn, ihr nebelverhangener Pop klingt nach musikalisch gewordenem David-Lynch-Universum. (Pressetext)