Di 22. Dezember 2020
20:30

Little Rosies‘ Kindergarten (A)

Anna Anderluh, Anna Widauer: vocals
Lisa Hofmaninger, Werner Zangerle, Robert Schröck: saxophone
Johannes Bankl: trumpet
Matteo Haitzmann, Florian Sighartner: violins
Clemens Sainitzer: cello
Helmut Mühlbacher: guitar
Lukas Leitner: keyboards
Philipp Kienberger: bass
Judith Schwarz: drums

Wir stellen ab ca. 20h auf "Now Live" und dann öffnet sich automatisch ein Fenster, wo Sie via Vimeo kostenlos und ohne irgendeine Registrierung das Konzert miterleben können. Wir ersuchen Sie aber, dieses Projekt über "Pay as you wish" zu unterstützen. Vielen Dank & Willkommen im virtuellen Club!

We switch over to "Now Live" from about 8 pm and then a window opens automatically, where you can watch the concert free of charge and without any registration via Vimeo. If you want, you can support this project with "Pay as you wish". Thank you & welcome to the (virtual) club!

Little Rosies‘ Kindergarten ist eine junge 13-köpfige Band aus Wien. Der Jazzszene entsprungen, widmet sich die Band nun dem Finden von großformatigen Trance-Sounds. Schwere Grooves und meditative Klangwolken wechseln mit langen einfühlsamen Themen, um kurz danach von frei aus dem Moment erschaffenen Drones zerrissen zu werden. Die Kompositionen stammen alle aus den Federn der Bandmitglieder was mit sich bringt, dass niemand zum Gesamtleader avanciert und so die Band mit der Kraft von zwölf gleichzeitigen Solisten strotzen kann.

„Little Rosie hat ihre Kinder alleine spielen lassen. Die in der Konzertankündigung angesprochene Analogie zu den Spielen von Kindern passt zu hundert Prozent. Die Kompositionen sind die Plastilin Kugeln, aus denen sich spielerisch alles Mögliche formen lässt. So frei die Improvisationen wirken, die Musik gleitet nie ganz ins Chaos ab. Ein offensichtlicher Bandleader ist für mich nicht auszumachen, immer wieder deutet ein anderer Musiker oder eine Musikerin einen Taktwechsel an oder gibt Zeichen zum Einsatz. Wo die Komposition aufhört und die Improvisation beginnt, ist nicht leicht zu sagen, man spürt auf jeden Fall die Freude am Experimentieren, aber auch die Sorgfalt, mit der die Stücke aufgebaut wurden. Kollektivimprovisation, Neudeutung, Aufbrechen musikalischer Zusammenhänge, Verfremdung - Abenteuer pur!“ (Georg Cizek-Graf)