Mi 17. Oktober 2012
20:30

Vincent Pongracz „Open Birdcage“ (A)

Vincent Pongracz: clarinet
Richard Köster: trumpet
Daniel Moser: whistles, flute, bass carinet, soprano saxophone
Josef Kolarz-Lakenbacher: tenor saxophone, flute, clarinet
Oscar Antoli: clarinet, bass clarinet
Manuel Mayr: bass
Herbert Pirker: drums

Mit Vincent Pongracz gibt es endlich wieder mal einen jungen, ernst zu nehmenden Komponisten und Arrangeur, der erfreulicherweise auch noch selber spielt. Und das ganz hervorragend dazu! Ein „junger wilder“, der nebenbei aber sehr genau ist und nur wirklich durchdachtes umsetzt. Mit einem Pool von begabten Newcomern. (mathias rüegg)
„Open Birdcage“, ein Programm aus Niederschriften der Stimmen von Singvögeln entstanden, durch den Kompositionsprozess festgehalten um diese Vogelstimmen auf der Bühne erstmals wieder freizulassen. „Ich habe den Gesang von 7 Vögeln transkribiert. Den Buchfink, den Zaunkönig, die Taube, das Rotkehlchen, den Zilp Zalp, die Amsel und das Klopfen des Spechts. Da der Pinguin nicht singt, borge ich ihn mir von dem Klarinettisten Louis Sclavis aus. Inspiriert durch die ornithologischen Tätigkeiten Olivier Messiaens ist aus den Niederschriften dieser Vogelgesänge das Programm 'Open Birdcage' entstanden. Die Musik ist beeinflusst von der vielseitigen Melodik und Rhythmik der Gesänge, oft jedoch großzügig abstrahiert und bearbeitet. Trotzdem ist der eine oder andere Vogel noch sehr gut zu erkennen. Auch die Tatsache, dass das Singen der Vögel schon immer eine Quelle für die Inspiration für Musiker war, möchte ich nicht außer Acht lassen. Daher tauchen im Laufe des Programms hie und da Zitate von Musikern wie Messiaen, Eric Dolphy und Charlie Parker auf.“ (Vincent Pongracz)