| Di, 19.06.2007 |
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Vienna Improvisers Orchestra feat. Gerhard Jaschke (A) |
21:00 h | ||||
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Gerhard Jaschke: text, reading Magdalena Knapp-Mentzel: text, reading Annette Giesriegl: voice, electronic devices Ilse Kilic: text, reading, projections Liselotte Lengl: voice, reading Angelina Ertel: flute Pia Palme: recorder, electronics Susanna Gartmayer: bassclarinet Nikolaos Afentulidis: bassclarinet Jean-Christophe Mastnak: frenchhorn Christoph Spanring: slide trumpet, trombone Stefan Krist: trombone Robert Brunnlechner: bassoon Iris Kübler: accordion Stefan Heckel: harmonium Karen Schlimp: piano Eric Arn: e-guitar, devices Clementine Gasser: cello Erich Wolfesberger: violin, clarinet Karl Sayer: bass David Schweighart: drums Michael Fischer: conductions |
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Handzeichen und andere Spielanweisungen als Vermittlungsmethode musikalischer Vorstellungen sind in verschiedenen musikalischen Feldern bekannt. In der Musik improvisierender Großensembles sind diese Anleitungen jeweils individuell (als Beispiel sei hier Butch Morris genannt) entwickelt worden, sie bestimmen mehr und weniger den musikalischen Inhalt und Verlauf des tendenziell frei agierenden Ensembles und erlauben darüberhinaus den RezipientInnen ein Hörerlebnis mit visuellen Anhaltspunkten. Die klanglich/strukturelle und formale Erscheinung der Musik wird maßgeblich von der Interaktion Leitung – Ensemble getragen, die musikalisch/analytische Fähigkeit der Ensembleleitung ist dabei von grundlegender Bedeutung. Das Zusammenwirken von Text und Musik im Kontext der Improvisation kann neue Wirkungsräume und Bedeutungen ergeben; die Kommunikation von Ensemble und Publikum ist die Basis der Bildung einer Gemeinschaft des Moments. Das Vienna Improvisers Orchestra widmet sich seit 2004 den Möglichkeiten der strukturellen Organisation und Vermittlung von musikalischen und außermusikalischen Ideen großer Ensembles im genreübergreifenden Kontext. Magdalena Knapp-Menzel beschäftigt sich (als Schauspielende und Schreibende) mit Verstecken und Suchen von Sprache als Wörter und Töne, um dem (nicht erreichbaren) Ziel – Eindeutigkeit des Gesagten und dessen Dekonstruktion – näherzukommen. Gerhard Jaschke im „Prominenten-Steckbrief“ im Standard vom 16.10.1994: „Der Gesuchte wurde 1949 in Wien geboren und wandte sich bereits in jungen Jahren der Literatur sowie jeglichen Künsten zu. 1975 gründete er mit Hermann Schürrer das vielgelobte (und -geschmähte) literarische Forum ‘Freibord’... Neben der verlegerischen Tätigkeit widmete er sich seinem umfangreichen literarischen Schaffen.“ Michael Fischer arbeitet mit MusikerInnen/KomponistInnen der zeitgenössischen Improvisierten Musik/Neuen Musik und in genreübergreifenden Projekten in und außerhalb Österreichs; als Instrumentalist (Saxophon, Violine, Radiostudiosetup) Entwicklung eines individuellen Klangarchivs, auch unter Einbeziehung des klanglichen Phänomens Feedback als zusätzlichem strukturellen Parameter; in letzter Zeit Beschäftigung mit der klanglichen Synthese an den Übergängen von „Konkretheit der Sprache“ – „Unkonkretheit der Musik\\\". (Pressetext) |
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Eintritt: EUR 15,00 |
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