Sun Sept. 16, 2018
20:30

Soft Machine (GB)

John Etheridge: electric guitar
Theo Travis: soprano, alto saxophone, flute, loops, electronic effects
Roy Babbington: electric bass
John Marshall: drums

Sorry this part has no English translation

The British Jazz-Rock Pioneers SOFT MACHINE are:

John Etheridge (Nigel Kennedy, John Williams, Andy Summers, u.a.): electric guitar
Theo Travis (Gong, Porcupine Tree, David Gilmour, Steven Wilson, Robert Fripp, The Tangent, Bass Communion, No-Man, David Sylvian, u.a.): soprano & alto sax, flute, loops, electronic effects
Roy Babbington (Ian Carr´s Nucleus, Allan Holdsworth): electric bass
John Marshall (Jack Bruce, John McLaughlin, ECM Recording Artist): drums

Soft Machine sind eine der innovativsten Bands des 70er Jahre Jazz Rock Zeitalters. Ohne diese Band wäre der Jazz Rock nicht so populär geworden. (Elmar Feuerstein, Burg Herzberg Festival)

Soft Machine bot von allem etwas: psychedelische Fusionsongs aus den Anfangsjahren, funkige Jazzmelodien aus jüngerer Vergangenheit. Getrage und geführt vom dienstältesten Bandmitglied ..., formten John Etheridge mit der Gitarre und Theo Traveis am Saxofon unzählige, bunte Flächen und virtuose Soli, die sich abwechselnd übereinander legten, ineinander verschmolzen oder gegeneinander ankämpften - mal weich und rund, mal scharf und kantenreich. Das Konzert schien als eine instrumentale Reise durch die umfangreiche Bandgeschichte. (Karlsruhe Nachrichten, Okt. 2007)

Soft Machine wurden 1966 von Robert Wyatt, Mike Ratledge, Kevin Ayers und David Allen gegründet. Bei einem Trip nach Mallorca lernten sie einen freigiebigen Amerikaner („Mr. Head“) kennen, der ihre ersten musikalischen Unternehmungen großzügig finanzierte. Zurück in London holten sich die Bandmitglieder bei William Burroughs die Zusage, den Namen Soft Machine (nach einem Roman von Burroughs´) benutzen zu dürfen. Zusammen mit Pink Floyd und anderen Gruppen zählten Soft Machine schon früh zu den Avantgarde Gruppen in London. Frühe Fans von Soft Machine waren Jimi Hendrix und dessen Manager Chas Chandler, der ehemalige Mitstreiter von Eric Burdon bei den „Animals. Chas Chandler arrangierte den Kontakt zwischen „Soft Machine und „Polydor. Auf der B-Seite der ersten Single von Soft Machine „Love makes sweet music“ ist denn auch Jimi Hendrix zu hören. Zu den frühen Vorbildern, die den free-form Stil der Soft Machine beeinflussten, gehörten Ornette Coleman und John Coltrane. In dieser frühen Zeit begleiteten sie auch avantgardistische Theaterstücke, wie „Pere Ubu“ von Alfred Jarry oder „Wie man die Wünsche beim Schwanz packt“ von Pablo Picasso. Zu Beginn des Jahres 1968 spielten Soft Machine ihre wohl schlimmste Tournee, als sie neun Wochen lang als Supporting Act für Jimi Hendrix durch die USA tourten. Als Kevin Ayers nach der Tournee Soft Machine verließ, wurde an seiner Stelle der Hendrix Roadie Hugh Hopper zum festen Bandmitglied der Soft Machine. Von nun an erfuhr Soft Machine häufige Umbesetzungen. Nach den ersten beiden Alben (Soft Machine und Volume 2), die noch viele poppige Elemente enthielten, änderte sich ab dem dritten Album (Third) der Stil. Es ging immer mehr in die Richtung eines rockigen, frei improvisierten Jazz; dazwischen hört man lange, getragene instrumentale Klangkollagen. Nach dem vierten Album (Fourth) verließ der Schlagzeuger Robert Wyatt die Band, um seine musikalischen Vorstellungen mit der Gruppe Matching Mole zu realisieren. Mit ständig wechselnden Besetzungen spielten Soft Machine weitere sieben Alben ein, bevor sie sich im Jahr 1980 auflösten. Seitdem gab es zwei Reunions (1984 und 1991) mit den dazugehörigen Alben. Seitdem wurde eine Menge Altes Live Material für die „die-hard-Fans“ ausgegraben. Ehemalige Soft Machine Mitglieder formierten 1999 „Softwhere“ (Software) und im Jahr 2002 wurde von Elton Dean, Hugh Hopper, John Marshall und Allan Holdsworth die Gruppe Softworks gegründet. Soft Works tourt immer noch fleißig mit den alten Stücken von Soft Machine im Programm. (Pressetext)